Schneller Muskelaufbau

Geschrieben von: Melanie

Jeder möchte möglichst schnell den Muskelaufbau bei sich feststellen. Wer mit dem Muskelaufbau beginnt, stellt sich meist die Frage, wie viel Muskelmasse realistisch mit Training und Ernährung möglich ist. Im Internet gibt es zahlreiche Trainingspläne, Ernährungspläne, Tipps und Tricks wie der schnelle Muskelaufbau von Statten gehen kann. Doch selbst wenn zwei Personen sich akribisch an diese Pläne, Tipps und Tricks halten, werden sich beim Muskelaufbau völlig andere Erfolge zeigen. Doch woran liegt es eigentlich, ob der Muskelaufbau schnell oder stetig vor sich geht?

Im Grunde genommen, ist diese Frage schnell beantwortet, denn der schnelle Muskelaufbau hängt von unterschiedlichen Faktoren ab.

Das Trainingsalter

Das Trainingsalter ist jener Zeitraum, in welchem das Training für den schnellen Muskelaufbau durchgeführt wird. Dabei bauen vor allem Einsteiger schneller Muskeln auf als Fortgeschrittene, die ihre Muskeln schon über Jahre hinweg belasten. Vor allem Profis benötigen beim Muskelaufbau besonders viel Geduld.

Die Hormone spielen eine wichtige Rolle

Für den schnellen Muskelaufbau spielen vor allem das Testosteron und das Wachstumshormon eine zentrale Rolle. Diese beiden Hormone können allerdings im Körper Schwankungen unterworfen sein. Der Hormonspiegel hängt im Körper von zwei wesentlichen Faktoren ab

  • Der Körper jedes Menschen produziert entweder mehr oder weniger Hormone
  • Es gibt Übungen beim Muskelaufbautraining, die besonders viel Testosteron freisetzen. Vor allem beim Krafttraining für die Beine können hohe Mengen an Testosteron freigesetzt werden.

Die genetische Veranlagung

Vor allem Männer bauen Muskeln schneller auf als Frauen. Allerdings ist dieser Umstand nur bedingt richtig, denn es gibt auch Männer, die durchaus Schwierigkeiten beim Aufbau von Muskeln haben können. Jeder Mensch kann eben nur mit den Gegebenheiten trainieren, die ihm bei der Geburt zu Teil wurden. Wenn die genetische Veranlagung es nicht vorgesehen hat, dass der Körper mit prächtigen Muskeln ausgestattet wird, dann ist auch der Muskelaufbau nur bedingt mit Erfolgen gekennzeichnet. 68 Prozent der Menschen fallen in der Statistik in den Durchschnitt. Doch auch wer „schlechte“ Gene für den Muskelaufbau hat, sollte nicht die Flinte ins Korn werfen, denn auch hier können sich mit dem richtigen Training Erfolge ausmachen lassen.

Das Gedächtnis der Muskeln

Selbst wenn einiges an Muskelmasse verloren wurde, kann der Körper binnen kurzer Zeit beim richtigen Training wieder in den gewünschten Ist-Zustand kommen. Der Grund hierfür lässt sich auf dem Muskelgedächtnis begründen. Bei richtigem Training und ausgewogener Ernährung kann der alte Zustand meist bereits nach 1 bis 2 Monaten wieder erzielt werden.

Supplemente

Auf dem Markt finden sich zahlreiche Supplemente, die beim schnellen Muskelaufbau helfen sollen. Nicht alle davon sind legal. Hier ist Vorsicht geboten. Zwar mögen die illegalen Substanzen rasch zu einem Muskelaufbau verhelfen, aber sie bringen auch zahlreiche Nachteile mit sich. Erstens wird der Körper geschädigt und die Gesundheit in Mitleidenschaft gezogen. Zweitens gestaltet sich der Umstand meist so, dass während der Einnahme der illegalen Substanzen zwar die Muskelmasse schnell zunimmt, genauso schnell wird diese aber nach dem Absetzen auch wieder verloren. Das bedeutet, dass es beim schnellen Muskelaufbau immer wieder zu einem sogenannten Jojo-Effekt kommen kann. Erst wird die Muskelmasse aufgebaut und dann baut sich diese auch bei regelmäßigem Training wieder stetig ab.

Was ist für den schnellen Muskelaufbau zu beachten?

Es gibt neben ausgetüftelten Trainings- und Ernährungsplänen auch einige Tipps und Tricks, die beim schnellen Muskelaufbau unterstützen können.

Die Intensität des Trainings sollte beachtet werden

Je nachdem wie intensiv trainiert wird, können unterschiedliche Effekte beim Muskelaufbau erzielt werden. Es reicht nicht aus, wenn das Fitnesscenter besucht wird. Innerhalb der Trainingseinheiten sollte auch wirklich etwas gemacht werden. Da darf auch schon mal ins Schwitzen gekommen werden, damit man auch weiß, dass etwas geleistet wurde. Ruhig mal ein wenig mehr Gewicht stemmen und den Muskel beanspruchen, als sich mit zig Sätzen rühmen, die allerdings keine Erfolge zeigen. Dennoch sollte dem Körper auch nicht zu viel zugemutet werden. Am besten wird bis knapp an die Grenzen, aber nicht darüber gegangen.

Auch der Belastungsbereich spielt beim Training eine Rolle. Wer im niedrigen Belastungsbereich trainiert, verbessert vor allem die Ausdauer. Wird hingegen im hohen Belastungsbereich trainiert, wird das Wachstum der Muskeln am besten unterstützt. Deswegen ist der schnelle Muskelaufbau auch immer davon abhängig, wie trainiert wird. Weder zu viele noch zu wenige Gewichte werden beim Muskelaufbau dauerhaft Erfolge zeigen. Deswegen sollte beim Training richtig mit den Gewichten umgegangen und überlegt werden, welches Ziel damit verfolgt wird. Nur so kann der individuelle Trainingsplan für den Sportler erstellt werden.

Die Frequenz beim Training beachten

Die Häufigkeit des Trainings nimmt eine zentrale Rolle beim schnellen Muskelaufbau ein. Wer einen sichtbaren Erfolg verzeichnen möchte, sollte mindestens zwei Mal pro Woche den Weg in ein Fitnesscenter machen. Allerdings sollte die Frequenz vor allem zu Beginn nicht übertrieben werden, denn Muskeln benötigen auch immer wieder Ruhephasen. Es bringt demnach nichts, wenn jeden Tag alle Muskelgruppen trainiert werden, denn das Muskelwachstum findet eigentlich erst in der Regenerationsphase statt, wenn diese dem Körper zugestanden wird.

Wer nur minimalen Einsatz zeigt und nicht mehr als einmal pro Woche Gewichte stemmt, wird zwar im Laufe der Zeit ebenfalls ein Muskelwachstum verzeichnen können, von schnell kann hier aber nicht mehr die Rede sein. Zudem wird auch das Maximum an Muskelaufbau bei dieser Trainingsform wohl nie erreichbar sein.

Dennoch sollte nie zu viel trainiert werden, denn es können sich zwei Gefahren ergeben

  • Wer den Ausgleich zum Training und demnach andere Interessen und Hobbys vernachlässigt, läuft Gefahr, dass die Motivation schon sehr bald nachlassen wird. Deswegen sollte eine gesunde Mischung aus sozialen Aktivitäten und Training geschaffen werden
  • Wer die Intensität und die Frequenz des Trainings zu rasch steigert, gönnt dem Körper keine Anpassungsphasen. Demnach wird der schnelle Muskelaufbau ausbleiben, aber gesundheitliche Beschwerden werden sich immer mehr bemerkbar machen. Der Körper muss sich langsam an die neue Situation gewöhnen, weswegen das Training nach und nach gesteigert werden sollte

Die richtigen Techniken

Mit der richtigen Technik kann nicht nur schneller zum Ziel gelangt werden. Ebenso lassen sich Verletzungen, die beim Muskelaufbau immer einen Rückschlag bedeuten, vermeiden. Vor allem zu Beginn sollte sich Hilfe von anderen geholt werden. Sei es ein erfahrener Trainingspartner oder ein Personal Coach – die Übungen sollten ebenso wie die Atmung kontrolliert werden. Mit Hilfe der anderen können wertvolle Tipps und Tricks zum Training eingeholt werden, wodurch ebenfalls ein rascherer Muskelaufbau erzielt werden kann.

Wer einen schnellen Muskelaufbau in Betracht zieht, der sollte auch auf seine Gesundheit achten. Treten immer wieder Krankheiten auf, muss das Training bei Seite geschoben werden, was sich wiederum auf den schnellen Muskelaufbau auswirkt. Vor allem Verletzungen treten häufig auf, wenn in zu kurzer Zeit zu schnelle Erfolge erzielt werden wollen. Schon kleine Abweichungen bei der Haltung während der Übung können die Gelenke enorm belasten.

Auf die Ernährung achten

Das Training führt nur zu 50 Prozent zum gewünschten Erfolg. Für den schnellen Muskelaufbau nimmt auch die richtige Nahrung eine zentrale Stellung ein. Vor allem die Kombination aus gesundem und ausgewogenen Essen und einem regelmäßigen Training werden dem schnellen Muskelaufbau auf die Sprünge helfen. Vor allem ausreichend Eiweiß und Kohlenhydrate sollten dem Körper zugeführt werden. Wenn der Körper trainiert, benötigt er auch Energie – und diese sollte im gesunden Maße zugeführt werden. Während des Trainings entstehen im Muskel zahlreiche kleine Verletzungen. Die Verletzungen werden in den Regenerationsphasen wieder vom Körper geheilt, wofür der Organismus allerdings Eiweiß in ausreichenden Mengen benötigt. Deswegen sollten Proteine auch nach dem Training egelmäßig getrunken oder auch gegessen werden.

 

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