Muskelaufbau Eiweiß

Geschrieben von: Melanie

In zahlreichen Foren ist das Thema Eiweiß beim Muskelaufbau heiß umstritten. Ohne Eiweiß geht beim Muskelaufbau eigentlich nichts, denn es handelt sich hierbei um den Baustoff des Muskels schlechthin. Wenn nicht ausreichend Eiweiß zugeführt wird, kann es

  • Nicht zum Fettabbau
  • Nicht zum Sixpack und
  • Nicht zum Muskelaufbau

kommen. Man kann sich das Ganze so vorstellen. Während Fette und Kohlenhydrate die Bauarbeiter darstellen, sind die Eiweiße – oder auch Proteine genannt – die benötigten Ziegelsteine, um das Haus überhaupt aufbauen zu können.

Welche Eiweißquellen gibt es eigentlich?

Das Eiweiß kann natürlich auch mittels Supplementen zugeführt werden. Allerdings haben Proteine, die aus Nahrungsmitteln stammen einen weitaus höheren Wert. Der Vorteil bei den Supplementen besteht allerdings darin, dass nur mittels Ernährung der gesteigerte Bedarf an Eiweiß nicht mehr gedeckt werden kann. Durch die Zusammensetzung der Supplemente erhält der Körper auf einen Schlag die Proteine, die er für den Muskelaufbau benötigt.

  • In einem Liter Milch sind etwa 35 Gramm Eiweiß enthalten
  • 100 Gramm Pute weisen etwa 24 Gramm Eiweiß auf
  • 100 Gramm Schweinefleisch stellen etwa 22 Gramm Eiweiß zur Verfügung
  • 100 Gramm Magerquark weist in etwa 13 Gramm Eiweiß auf

Anhand dieser kurzen Auflistung zeigt sich, dass es gar nicht so einfach ist, dass die benötigte Menge Eiweiß zugeführt werden kann. Da der Eiweiß Bedarf beim Muskelaufbau auf etwa 1,2 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht ansteigt – und gegebenenfalls auch auf 3 bis 4 Gramm angehoben werden kann – wird es kaum noch möglich die Nahrungsmengen aufzunehmen. Zudem sollte das Eiweiß auch nicht auf einmal verzehrt werden, sondern auf die 6 bis 8 vorgegebenen Mahlzeiten verteilt werden. Da der Körper nur eine bestimmte Menge an Eiweiß auf einmal aufnehmen kann, würden die überschüssigen Proteine ausgeschieden und demnach umsonst aufgenommen werden. Im schlimmsten Fall wird das überschüssige Eiweiß allerdings nicht ausgeschieden, sondern in Form von ungewollten Fettreserven gespeichert.

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